Im folgenden hab ich Trost- oder Trauer-Zeilen im Forum gesammelt (mit viel lieber Hilfe - siehe kursiv gedruckte Namen), damit sie schnell greifbar sind, wenn zum Beispiel jemand nach einem Spruch für eine Trauerkarte/-anzeige, einen Grabstein oder auch eine Jahrestagskarte sucht – sie können ansonsten aber auch einfach der Seele gut tun!

 

Da es so viele sind, wollte ich sie irgendwie unterteilen, das ist mir nicht immer sinnvoll gelungen, deshalb verlasst Euch bitte nicht ausschließlich darauf und schaut sie lieber alle an.

 

 

 

 

Zeilen, die sich auf die Größe des Verlustes beziehen...

  

„Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines.
Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines.

Doch dieses eine Blatt allein war Teil von unserem Leben,

drum wird dies eine Blatt allein uns immer wieder fehlen.“

                                                              (Johann Wolfgang von Goethe)

 

Ins Wasser fällt ein Stein,

ganz heimlich still und leise.

Und ist er noch so klein,

er zieht doch weite Kreise.         (Danke Agnes!)

 

„Wenn Deine Eltern sterben, verlierst Du Deine Vergangenheit;

wenn Dein Kind stirbt, verlierst Du Deine Zukunft.“             (Eliot Luby)

 

Es ist viel dunkler, wenn ein Stern erlischt

als es sein würde, wenn er nie gestrahlt hätte. 

 

Leg’ Deinen Kummer in ein Lächeln

und all Dein Sehnen in ein Lied,

damit kein fremdes Menschenauge

dein tiefes bitt’res Herzweh sieht.

Man sagt, die Zeit heilt alle Wunden.

Wir haben die Zeit noch nicht gefunden.

 

„Allein zu sein!

Drei Worte leicht zu sagen,

und doch so schwer,

so endlos schwer zu tragen.“         (Adalbert von Chamisso)

 

Der Mensch ist nichts, ein Stäubchen in der Welt –

sein Schmerz jedoch ist größer als das All...

 

„Ein Kind hat seine Spur in unserem Leben hinterlassen.

Es wurde mit Liebe und Freude erwartet.

Was bleibt, sind Erinnerungen und Dankbarkeit.

Und Schmerz...“                         

                      (Dorothee’s Anzeigentext für Tabitha)

 

„Manchmal wollt ich fast verzagen

und ich glaubt, ich trüg es nie.

Und dann hab ich's doch getragen.

Fragt mich nur nicht, wie.“                  (Heinrich Heine)

 

Du warst es wert,

so sehr geliebt zu werden.

Du bist es wert,

dass soviel Traurigkeit geblieben ist an Deiner Stelle.

 

"Kurzes Glück schwamm mit den Wolkenmassen,

wollt' es halten, musst' es schwimmen lassen."            (Detlev von Uliencron)

 

 

 

Bedenkt -

den eigenen Tod, den stirbt man nur,

mit dem der anderen muss man leben.

 

 

 

Zeilen, die sich auf die Veränderung des eigenen Lebens beziehen...

 

Es gibt Momente im Leben eines jeden Menschen,

da hört die Erde für einen Moment auf sich zu drehen.

Und wenn sie sich dann wieder dreht,

wird nichts mehr sein wie vorher...                    (Danke Petra32)

 

Seit Du nicht mehr da bist,

vermisse ich auch mich.

 

„Und dann kehrt man heim mit gebrochenen Flügeln

und das Leben geht weiter,

und es ist so als wär’ man nie dabei gewesen.“       (Ödon von Horwarth)

 

„Das Schicksal schlägt oft erbarmungslos zu,

es fragt nicht nach Sinn oder Gerechtigkeit.

Diejenigen jedoch, die es betrifft, sind immer in Gefahr,

an dieser (scheinbaren) Sinnlosigkeit zu zerbrechen.“     (Renate Gall)

 

 

 

 

Zeilen, die sich darauf beziehen, dass die Liebsten in den Herzen weiterleben...

 

„Erwachsene werden in der Erde begraben –

Kinder im Herzen.“                                     (Weisheit aus Korea)

 

mothers hold their children’s hands a while           

and their hearts forever... 

 

„Für einen Wimpernschlag auf dieser Welt...

...für immer in unserem Herzen.“                     (Danke birgit69)

 

Wenn Ihr mich sucht,

sucht mich in Euren Herzen.

Habe ich dort eine Bleibe gefunden,

lebe ich in Euch weiter.

 

...und war ich nur

ein Blatt im Wind

der Ewigkeit,

man hat mich

doch geliebt.

 

„Nur wenige Menschen sind wirklich lebendig

und die, die es sind, sterben nie.

Es zählt nicht, dass sie nicht mehr da sind.

Niemand, den man wirklich liebt, ist jemals tot.“                 

                                        (Ernest Hemingway)

 

Unser kleiner Engel,

unser leuchtender Stern.

Du hast so viele Herzen berührt

und bleibst für immer unvergessen!

 

Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk –

egal wie kurz,

egal, wie zerbrechlich –

jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk,

welches für immer

in unseren Herzen weiterleben wird.

 

„Das einzige Wichtige im Leben

sind die Spuren von Liebe,

die wir hinterlassen,

wenn wir ungefragt weggehen

und Abschied nehmen müssen.“          (Albert Schweitzer)

 

Viele Menschen treten in dein Leben,

doch nur wenige hinterlassen Spuren in deinem Herzen.

 

„Der Mensch, den wir lieben,

ist nicht mehr da, wo er war,

aber überall, wo wir sind

und seiner gedenken.“                  (Augustinus)

 

Du bist nicht mehr da, wo Du warst,

aber Du bist überall, wo wir sind.

Der Mensch wird nicht sterben,

solange ein anderer sein Bild im Herzen trägt.

 

„Der Tod ist die Grenze des Lebens,

aber nicht der Liebe.“                             (Rainer Maria Rilke)

 

Alles kann der Mensch vergessen, ob es leicht war oder schwer,

doch ein Herz, was man geliebt hat, das vergisst man nimmermehr.

 

 

 

 

Zeilen, die sich auf das eventuelle Leben nach dem Tod beziehen...

  

Was für die Raupe

das Ende der Welt,

ist für den Rest der Welt

ein Schmetterling.

 

„Ich bin von Euch gegangen

nur für einen Augenblick und gar nicht weit.

Wenn Ihr dahin kommt,

werdet Ihr Euch fragen, warum Ihr geweint habt.“         (Lao Tse)

 

„Niemand kennt den Tod.

Es weiß auch keiner,

ob er nicht das größte Geschenk

für den Menschen ist.“                      (Sokrates)

 

„Ich bin nicht weit,

nur auf der anderen Seite des Weges.“           (Augustus)

 

„Ich bin nicht tot,

ich tausche nur die Räume,

ich leb in euch

und geh' durch eure Träume.“           (Michelangelo)

 

„Und alles Getrennte findet sich wieder.“        (Hölderlin)

 

„So fern und doch so nah

wie sich das weite Meer

und der endlose Himmel sind,

wenn sie am Horizont

ineinander zu fließen scheinen.

So eng verbunden

und doch so weit entfernt

sind Diesseits und Jenseits,

sichtbare und unsichtbare Welt.

So fern und doch so nah

Sind Menschen,

die uns verlassen mussten

und doch immer zu uns gehören.“      

  (aus: Irmgard Erath’s „Grenze des Lebens, aber nicht der Liebe“)

 

Ich gehe Euch nur voraus,

einen winzigen Schritt,

zurück in das Licht,

aus dem ich gekommen bin.

 

Menschen, die man liebt sind wie Sterne

- sie können funkeln und blinken

noch lange nach ihrem Erlöschen...

 

 

 

 

Zeilen, die sich auf möglichen Trost beziehen...

 

Deine Hand, meine Hand

- auch wenn wir getrennt sind, sind wir für immer eins.

 

Für einen Augenblick

hielt der Himmel den Atem an

und ein neuer Stern erstrahlte...           (Danke Rosl)

 

„Ein Windhauch, der mich zart berührt,
der Strahl der Sonne sanft verspürt,
ein Grillenzirpen, Vogellied,
ein Wölklein, das am Himmel zieht.
Ein Blumenduft, Blütenbaum,
ein Morgentau, ein bunter Traum
ist wie ein Gruß und ein Geschenk
von Dir, bei dem ich an dich denk'.“
                     (Helmut Zöpfl)

 

„Vergiss' nicht,

dass jede Wolke

so schwarz wie sie ist,

dem Himmel zugewandt

doch ihre Sonnenseite hat.“           (Friedrich Wilhelm Weber)

 

„Du bist mein Schatten am Tage

und in der Nacht mein Licht.“             (Friedrich Rückert)

 

Du bist die Sonne, deren Strahlen

uns sanft und liebevoll streicheln,

und in der Nacht wirst du als Mond

unseren Schlaf bewachen...

 

„In der Trauer lebt die Liebe weiter.“               (Elisabeth Lukas)

 

„Es gibt viel Trauriges auf dieser Welt und viel Schönes.

Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben als man ertragen kann.

Dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele...“

                                                                                        (Hugo von Hoffmannsthal)

 

„Leuchtende Tage:

Nicht weinen, dass sie vorüber,

lächeln, dass sie gewesen.“             (Konfuzius)

 

Ich weinte,

weil ich keine Schuhe hatte.

Bis ich einen sah,

der keine Füße hatte.

 

Wir sind sterblich, wo wir lieblos sind,

unsterblich, wo wir lieben...                   (Autor unbekannt)

 

Ein kleines Licht in der Dunkelheit

erfüllt dein Herz mit Liebe.

 

Idch glaube, auch im tiefsten Dunkel der Nacht

wächst eine Blume in den Tag.

So wie die Erinnerung bleibt und uns tröstet...

 

 

 

 

...und auf den Trost durch andere

 

Wir können nicht das Leid aus der Welt schaffen,

aber wir können einander die Tränen trocknen.

 

„Niemand kann Deinen Weg für Dich gehen,

denn dies ist Dein Weg, den Du gehen musst.

Doch können Dich hierbei Arme stützen, Gedanken begleiten

und manchmal Hände tragen.“      (Bärbel Kehrer-Krämer)

 

„Verständnis, Trost und Liebe

gehören zu den Werten,

von denen man mehr hat,

je häufiger man sie verschenkt.“                      (Ralf Bröker)

 

"Trösten ist eine Kunst des Herzens. 

Sie besteht oft nur darin,

liebevoll zu schweigen

und schweigend mitzuleiden."                     (Otto von Leixner)

   

 

Zeilen, die sich auf die (positive) Erinnerung beziehen...

 

„Geliebt, beweint und unvergessen...“        (Danke Silli Silvia)

 

„Die Erinnerung ist das einzige Paradies

aus dem wir nicht vertrieben werden können.“       (Jean Paul)

 

Ich heiße Dich willkommen –

und gleichzeitig nehme ich in Trauer von Dir Abschied,

während ich Dich in meinen Armen halte. Dich.

Du, die (oder: der) mir wohlbekannt war in der Tiefe meines Herzens.

Du bist so wirklich für mich, für diese kurzen Momente

und doch für alle Ewigkeit.

 

Es gibt im Leben für alles eine Zeit,

eine Zeit der Freude,

der Stille,

der Trauer

und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

 

In liebevoller Erinnerung an (Name)

dem ersten Engel, der uns auf Erden begegnete

und uns zeigte, wie man die Sonne einfängt.  (Danke Simone und Andi)

 

„Mit der Zeit wird der Schmerz geringer,

aber die Erinnerungen werden größer und wertvoller.“    

                                                                  (Danke Simone und Andi)

 

Ich glaube, auch im tiefsten Dunkel der Nacht

wächst eine Blume in den Tag.

So wie die Erinnerung bleibt und uns tröstet.

 

Erinnerungen sind kleine Sterne,

die tröstend in das Dunkel

unserer Trauer leuchten.

 

„Ein Leben hat sich vollendet.

Wir müssen uns fügen.

Mögen deine guten Erinnerungen

deine tiefe Traurigkeit mit immer mehr Licht erfüllen.“      (Jutta Metz)

 

Die, die wir lieben,

gehören uns nicht,

wann sie gehen,

bestimmen wir nicht.

Wir entscheiden, ob wir die Erinnerung

Als Geschenk annehmen wollen.

 

Und immer sind irgendwo Spuren Deines Lebens,

Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle.

Sie werden uns immer an Dich erinnern

und Dich dadurch nicht vergessen lassen.         (Autor unbekannt)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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